Schwester Diane begeistert Waldthurner Schulkinder
Hilfe geht nach Südafrika – 1000 Euro aus Spendenaktion
Hilfe kann Spaß machen und begeistern – dies ist ein Fazit, das die Schüler, Elternbeirat und Lehrkräfte bei der Spendenübergabe an Schwester Diane Schraml zogen. Mit einen „Sani bonani “ Grüß Gott begrüßte Schwester Diane bei ihren Besuch am Tag vor Heilig Abend die Mädchen und Buben der Grundschule in „zulu, der Sprache Südafrikas. Humorvoll hieß Lehrer Franz Wittmann zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die in Südafrika tätige Schwester mit einer Vuvuzela, den Blasinstrument, das als Symbol des südafrikanischen Fußballs gilt und den Kindern von der Weltmeisterschaft in guter Erinnerung ist, willkommen. Mit einem faszinierenden Vortrag entführte die Klosterschwester dann ihre jungen Zuhörer in die 9 000 km entfernte südafrikanische Kleinstadt VRYHEID.
Zum Erstaunen aller erklärte sie, dass sie in Südafrika bereits im November Weihnachten feierten.
Die Schülerinnen und Schülern erlebten eine äußerst aufgeschlossene, weltoffene und liebenswerte Nonne, die mit lustigen, spannenden Geschichten begeisterte.
Ausführlich erzählte sie auch über die Schattenseiten in Südafrika. Ihr Internat sei mit Alarmanlagen und hohen Zäunen abgesichert und ein unbeschwertes Bewegen außerhalb der Schulanlage sei schwierig.
Das große Problem sei neben der hohen Kriminalität, die Armut aber auch die Krankheit AIDS, die viele Menschen wegrafft. Schwester Diane arbeitet in der Kleinstadt VRYHEID / Natal und betreut im Internat 110 Tagesschüler. Sie berichtete, dass zur Weihnachtszeit in Südafrika Sommer mit 35 Grad sei und schilderte dabei einen Teil ihres Tagesablaufs. Viele Waisenkinder, die ohne Eltern aufwachsen erfahren im Internat der Schwestern entsprechende Betreuung
Die vielen Zwischenfragen der Schülerinnen und Schüler zeigten, dass diese beeindruckenden Erzählungen den Nerv der Kinder traf.
„Mein Traum ist es schon immer gewesen, als Ordensschwester in Afrika zu arbeiten“, schwärmt die Lennesrietherin. Seit fast 30 Jahren ist sie bei den Mallersdorfer Schwestern und im Jahr 1987, also vor 23 Jahren schließlich, ging ihr großer Wunsch „Missionsschwester in Afrika“ in Erfüllung. Im Internat in Südafrika, wo insgesamt 50 Klosterfrauen tätig sind, hat sie ihren Traum in die Realität umgesetzt.

1000 Euro aus Spendenaktion
Schließlich übergab die Elternbeiratsvorsitzende Martina Pankotsch eine Spende von 1000 Euro, die aus dem Erlös der Spendenaktion zum Anfang der Adventszeit stammt. Diane erklärte, dass dies umgerechnet 9000 südafrikanische Rand seien und damit wirklich viel bewirkt werden kann.

„Wir sind sehr dankbar für die stets großzügige Hilfe, die wir in den letzten Jahren aus meiner Heimatpfarrei erhalten haben, wodurch wir viele von AIDS betroffene, bedürftige Familien unterstützen können, sagte die Schwester.

Schwester Diane Schraml, ein beeindruckende Ordensfrau, stellte an der Grundschule den Kindern ihre Wahlheimat Südafrika vor. Zur Unterstützung ihrer oft beschwerlichen Arbeit übergab die Elternbeiratsvorsitzende Martina Pankotsch zusammen mit den Elternbeirat und dem Lehrerkollegium den Erlös aus der Spendenaktion in Höhe von 1000 Euro.